Theatre du Pain - 35 Jahre unvergessene Musik-Dada-Schau

Theatre du Pain - 35 Jahre unvergessene Musik-Dada-Schau

Datum: 
Do., 28/11/2019 - 20:30

35 Jahre theatre du pain

Zweifel zu retten, weit davon entfernt der bewussten, kreativen Irrationalität einen Platz zu geben, und diese gar als Aufforderung zu Risikobereitschaft, Offenheit, Lust am Zweifel und zu sartyischen Selbstgewissheit zu nehmen. 1000de Auftritte in Deutschland und internationalen Festivals, Prix Pantheon,
Produktionen mit 3 Sat, WDR, Radio Bremen, sowie Hörfunkfeatures und Sendungen in DLF, Deutschland Radio ORF, NDR, WDR, BR und Radio Bremen
sind die pralle Bilanz dieser Darsteller und Multiinstrumentalisten. Eine treue und weiter wachsende Fangemeinde begleitet die Auftritte, welche mittlerweile ihr eigenes Genre geworden sind. Das theatre du pain „passt in keine Schublade.“ was eine telegene Vermarktung im Comedy/Kabarettformaten offenbar erschwert.

Pressestimmen
(...)groteskes Theater in Höchstform. Es ist ein verstörendes Verwirrspiel jenseits von Kategorien wie Comedy, Kabarett oder Musiktheater. Das theatre du pain ist ein Ort, an dem Impulse und Reaktionen einer eigenen Logik unterworfen sind, die sich (zum Glück) nicht immer erschließt. Herrliche Perspektivverzerrungen entstehen, wenn sich Pollkläsener und Sucher als steife Herren im Sandkasten um Förmchen streiten, bis König die großen Bengel durch Ansingen des Weltgeistes beruhigt. Aber auch schlichtere Szenen- wie der Angriff boxender Handpuppen auf versteinerte Mimen-Minen und die brüllkomische Psychokinese-Zugabe- verdrehen den Blick auf Ursache und Wirkung.
Weserkurier

(...) Vielleicht war das thetare du pain noch nie so gut!
Taz

Man sollte weinen, aber man lacht, lacht bis zu Tränen. Es ist eine wahre Katharsis, eine das Gemüt reinigende Erschütterung, die das Publikum ergreift. (...) Wie denn nur würdigt man ein Kunstereignis solchen Ausmaßes? Was kann man mit der eigenen armseligen Sprache erfassen von der unerhörten Inbrunst des Vortrags?
Vlothoer Anzeiger

Musiker sind sie, klar, sie beherrschen ihre Musikinstrumente-diverse Gitarren, Ukulele, Banjo, Tuba, Horn und Schlagzeug-ebenso mühlos, willkürlich und
scheinbar absichtslos wie Kinder ihre Spielzeuge. Schauspieler sind sie, davon zeugt ihre facettenreiche Mimik eben so wie ihr hinterlistig planvolles In Szene-setzen absurder Situationen. Comedians sind sie, aber ja doch, mit ihren fast slapstickhaft anmutenden Minidramen. Kabarettisten sind sie zweifellos, wenn sie, einmal aus ihrer sinnfreien Welt zurückkehrend, kräftige Hiebe gegen etablierte - und oft liebgewonnene- Gewohnheiten austeilen.
Meist aber überschneiden sich die Ebenen, vermischen sich gar und dann sind sie gleich noch viel mehr: Liebenswerte Anarachisten oder gar lautmalende Dadaisten. Ihre infantilen und aggressiven Spielchen am Sandkasten um Formen und Förmchen reduzieren auf grandiose Weise erwachsenes Verhalten auf kindliche Verkehrsformen und teilen umwerfend spielerisch mehr über uns mit als manch klassischer Kabarettsketch.
Mindener Tageblatt ​

35 Jahre theatre du pain
Einer der erfolgreichsten Bremischen Exportschlager.
Bremer

"Besungen wird, was besingbar ist (aber vielleicht bislang als unbesingbar galt...) - Blauwal und Pottwal, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit oder der große Zeh als "Beherrscher der Strümpfe". Die Hommage an den Nonsens ist grenzenlos, seine Machtübernahme vollständig. Wenn mit den Mitteln der Sprache vor ihrem endgültigen Versagen noch ein letztes Wort über das "theatre du pain" gesagt werden darf, dann kann es nur eines geben: Großartig!"
Joachim F. Tornau/ Göttinger Tageblatt

"Die vorsätzliche Absichtslosigkeit zelebriert das Nebensächliche in diesem Theater. Wo fast jede Bewegung originell ist, wirken "Ausrutscher" ins Normale exklusiv. Die drei Schauspieler beherrschen ihre (ganz und gar eigenen) Mittel perfekt, und die Genauigkeit in jedem Detail macht aus dem Gewusel ein Event, das unvergleichbar ist."
HAZ

Ein Highlight folgt dem nächsten:
Spektakuläre Publikumsaktionen, Liedgut zwischen minimal music, Roy Black und Tom Waits, genial groteske Trialoge à la Arstitoteles, Fontane und König,
Wahrheitssuche mit Hilfe neuartiger logischer Methoden und erfolgreiche Hirnoperationen am lachenden Publikum, kurz: Das theatre du pain ist eine der derzeit spannendsten Heimsuchungen auf deutschen Bühnen und garantiert einen denkwürdigen Abend gegen die Gewohnheit.
Weser-Kurier

Das theatre du pain ist ganz bestimmt eine der spannendsten Kabarett-Formationen, die auf deutschen Bühnen unterwegs ist - einfach großartig .
Ruhr Nachrichten

Wer die Chance nutzt und sich während des Spiels einfach in die verrückte Welt dieser faszinierenden Künstler fallen lässt, kehrt mit anderem Blick in den eigenen Alltag zurück.
Esslinger Zeitung

Dada-Kabarett vom anderen Stern für Menschen von übermorgen.
.......nicht weniger als grandiose Clowns. Es ist höchste Zeit, sie auf die etablierten
Bühnen zu jubeln.
Bonner Rundschau

Fotos: Andre Scollik - außer Foto mit Esel: Mila Pavan

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