Festivaltip: FORSTROCK in JAMEL

Festivaltip: FORSTROCK in JAMEL

Datum: 
Fri, 06/08/2010 - 16:00

Am 6. August geht das ehrenamtlich organisierte, nicht-kommerzielle Open Air Rockfestival "Jamel rockt den Förster" in die vierte Runde. Die Festivalbesucher erwartet auf dem zwischen Wismar und Grevesmühlen, idyllisch am Waldrand gelegenen Forsthof ein langes Wochenende mit entspannter "Woodstock-Atmosphäre" und jeder Menge Livemusik. Der Eintrittspreis von schmalen 5 Euro pro Tag schließt einen Platz fürs eigenen Zelt mit ein.

Seit 2007 richten Horst Lohmeyer und seine Ehefrau Birgit Hölscher-Lohmeyer einmal pro Jahr den dreitägigen Musikevent auf ihrem Forsthof aus. Unter dem Motto "Rockmusik für Demokratie und Toleranz" versammeln sie Bands aus der regionalen und überregionalen Musikerszene auf der großen Waldbühne, um das in der Vergangenheit durch rechtsextreme Aktionen in Negativschlagzeilen geratene kleine Dorf wieder zu beleben.

"Wir wollten es nicht hinnehmen, dass Leute Angst hatten, zu uns ins Dorf zu kommen", sagt die Schriftstellerin Birgit Hölscher-Lohmeyer, die 2004 hierher zog. "Wir möchten mit dem Festival dokumentieren, dass Jamel keineswegs in rechter Hand ist, wie man oft hört", ergänzt ihr Mann, der Musiker Horst Lohmeyer. Und das ist ihnen gelungen. Die drei ersten Festivals verliefen äußerst friedlich, sodass kein Live-Musikfan den Weg zu "Jamel rockt den Förster" scheuen sollte.

Live Open Air Musikfestival
Jamel rockt den Förster 2010
Am 6. - 8. 8. 2010 auf dem Forsthof Jamel,
Forststraße 13, 23968 Jamel (bei Gressow) an der B105

www.forstrock.de

Eintritt: 5,- €/Tag (inkl. Zeltplatz),
4,50 € im Vorverkauf (bei Music& More, Dankwartstr. 13, 23966 Wismar)
Kinder bis Gitarrenmaß: Eintritt frei

Einlass: Fr. + Sa. 16:00
Bühnenprogramm: Fr. + Sa. ab 18:00
Programm Freitag: Deadstars (Rostock), Kyuchu (Graal Müritz), Pennydreadful (Hamburg),
Looks That Kill (M-V), Stiff La Wolf & Band NWM)
Programm Samstag: halo (Ribnitz-Damgarten), Distordia (Wismar), DigWah (M-V),
Etepetete (Lüblow/Berlin), A.d.e.l. (Hamburg)
Sonntag: Chill out

....Und hier mal der letzte Aufruf der Veranstalter:

Wer jetzt noch nicht die Isomatte zusammengerollt, das Zelt und die Sonnenbrille zu-rechtgelegt und das Auto aufgetankt hat der sollte sich ein wenig beeilen:

Am Freitag um 18 Uhr starten die Jungs von Deadstars aus Rostock auf der Jameler Waldbühne in das lange Wochenende mit Rockmusik nach dem Motto „gut laut“. Die Rostocker Kyuchu bereits im letzten Jahr bei uns zu Gast setzen mit Alternative Rock das Programm fort. Danach werden pennydreadful aus Hamburg demonstrieren, wie sich Ozkrautrock anhört. Rotziger, psychedelischer und stets groovender Rocksound mit australischen, Mecklenburger und Hamburger Wurzeln. Looks that kill das sind 5 Kerle, sehr jung und schon ganz Rockstars mischen den Laden mit Glamrockbühnenoutfits und knalligem Hairmetal auf, bevor uns Stiff La Wolf & Band (zu der auch der „Oberförs-ter“ unseres Festivals, Horst Lohmeyer, gehört) zum Abschluss des Freitagabends mit ihrem groovig-rockigen Bluesrock zum Tanzen bringen werden.

Am Samstag hört ihr um 18 Uhr als erstes halo deutschsprachiger Alternativ-Rock aus dem Norden. Danach lässt Distordia den Forst krachen die drei Wismarer um die Front-frau Jenni bringen euch zum Brennen, wie sie versprechen. Die Güstrower Rocker von DigWah legen nach und servieren eine volle Ladung Rock mit deutschsprachigen Texten. Wer Jamel rockt den Förster kennt, kennt auch Etepetete die vier Jungs für den maxi-malen Spaß auf und vor der Bühne. Sie mutierten mit Schallgeschwindigkeit zu Förster Lieblingsband und dürfen nun auf keinem unserer Festivals fehlen: Rock'n'Roll meets Schweinerock meets Saftiger Ohrwurm. Das Bühnenprogramm beenden A.d.e.L. aus Hamburg, die bereits im Vorjahr das Forstrock-Publikum auf ihrer Seite hatten. Eine absolute Liveband, deren grooviger Soul einem direkt in die innwändigen Körperteile und das Tanzbein geht.

See you!

Bilder: